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Sekundärbaustoffe

Geotechnische und chemische Beurteilung von Recycling‑ und Ersatzbaustoffen.

Sekundärbaustoffe sind Baustoffe, die aus der Aufbereitung von Bauabfällen, industriellen Nebenprodukten oder Rückbaumaterialien gewonnen werden, z.B. Recyclingkiese, RC‑Beton, Mischgranulate, Schlacken oder Aschen. Sie sollen Primärrohstoffe wie Kies und Sand teilweise ersetzen und werden je nach Qualität in Fundationen, Tragschichten, Dämmen oder als Verfüllmaterial eingesetzt. Damit sie sicher verwendet werden können, müssen sowohl ihre geotechnischen als auch ihre chemischen Eigenschaften bekannt sein.

Der sachgerechte Einsatz von Sekundärbaustoffen trägt zur Ressourcenschonung und Abfallvermeidung bei, stellt aber hohe Anforderungen an Qualitätssicherung und Umweltverträglichkeit. Neben Tragfähigkeit, Verdichtbarkeit und Frostbeständigkeit sind insbesondere Elutions‑ und Schadstoffgehalte relevant, um Beeinträchtigungen von Boden und Grundwasser auszuschliessen. Normen und Vollzugshilfen definieren Einsatzbereiche und Grenzwerte, die durch Laborprüfungen nachzuweisen sind.

LGT Geolab AG bietet für Sekundärbaustoffe geotechnische Untersuchungen zur Beurteilung der bautechnischen Eignung an. Dazu gehören unter anderem Kornverteilung, Proctorversuch, Raumdichte‑ und k‑Wert‑Bestimmung sowie Bestimmungen wie Glühverlust und Karbonatgehalt. Je nach Aufgabenstellung können auch Varianten mit unterschiedlichen Beimischungen geprüft werden, um deren Einfluss auf Verdichtbarkeit und Tragfähigkeit zu erfassen. Die Ergebnisse der durchgeführten Versuche werden in Berichten zusammengestellt und den Auftraggebern zur fachlichen Beurteilung und weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt.

Begriffe im Zusammenhang:
Ungebundene Gemische; Glühverlust; Karbonatgehalt; Verdachtsflächen/Altlasten

Für detaillierte Informationen zu unseren Prüfverfahren für Sekundärbaustoffe ruf uns einfach an:

+41 62 797 22 11