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Plastizitätszahl

Grundlegender Kennwert der Bodenplastizität

Die Plastizitätszahl Ip (auch Plastizitätsindex) ist ein Mass für die Plastizität bindiger Böden. Sie wird als Differenz zwischen Fliessgrenze wL und Ausrollgrenze wP berechnet (Ip = wL − wP) und gibt den Wassergehaltsbereich an, in dem sich ein Boden plastisch verformen lässt, ohne zu zerfliessen oder zu zerbröckeln.

Die Plastizitätszahl ist ein zentraler Kennwert der Bodenmechanik, weil sie zur Klassifikation bindiger Böden (z.B. Schluffe und Tone im Plastizitätsdiagramm nach Casagrande) und zur Beurteilung der Empfindlichkeit gegenüber Wassergehaltsänderungen herangezogen wird; hohe Werte weisen auf stark plastische, häufig tonreiche Böden hin, niedrige Werte auf gering plastische oder nur schwach bindige Böden.

LGT Geolab bestimmt die Plastizitätszahl im Labor durch genormte Versuche zur Ermittlung von Fliess- und Ausrollgrenze an Bodenproben. Die ermittelten Werte werden in Prüfprotokollen ausgewiesen, dienen als Grundlage für bodenmechanische Klassifikationen und Ergänzung weiterer Kennwerte und werden den Auftraggebern für deren eigene geotechnische Beurteilungen zur Verfügung gestellt.

Begriffe im Zusammenhang:
Ausrollgrenze; Fliessgrenze; Konsistenzgrenzen; Konsistenzzahl; 

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