Laboruntersuchungen (bodenmechanisch)
Bodenmechanische Prüfungen im Labor zur Bestimmung von Kennwerten für Baugrund- und Materialbeurteilungen.
Bodenmechanische Laboruntersuchungen umfassen eine Reihe standardisierter Versuche, mit denen die Eigenschaften von Böden und Baustoffgemischen im Labor bestimmt werden. Dazu gehören u.a. Korngrössenverteilung (Siebanalyse, Schlämmanalyse, Andreasen-Analyse), Konsistenzgrenzen, Wassergehalt, Korndichte, Proctordichte, Raumdichte, Durchlässigkeit (k‑Wert), Scherfestigkeit (direkter Scherversuch, triaxialer Scherversuch) sowie Kompressions- und Konsolidationsverhalten (Ödometerversuch).
Die Ergebnisse bodenmechanischer Laboruntersuchungen bilden die Grundlage für die Klassifikation von Böden und Baustoffen, für die Ermittlung von Tragfähigkeits-, Verformungs- und Durchlässigkeitskennwerten sowie für Standsicherheits-, Setzungs- und Deponieberechnungen. Sie verknüpfen das reale Materialverhalten mit den Kennwerten, die in analytischen und numerischen Berechnungen verwendet werden, und sind damit zentral für sichere und wirtschaftliche geotechnische Lösungen.
LGT Geolab AG führt ein breites Spektrum bodenmechanischer Laboruntersuchungen durch, darunter Sieb- und Schlämmanalysen, Andreasen-Analyse, Konsistenzgrenzen, Proctor- und Raumdichteversuche, k‑Wert-Bestimmungen, Scher- und Ödometerversuche sowie ergänzende chemische Analytik (Glühverlust, Karbonatgehalt, TOC). Die Resultate werden in Prüfberichten und Baugrundgutachten zusammengeführt und dienen als Entscheidungsgrundlage für Planung, Ausführung und Qualitätssicherung im Erd-, Strassen- und Deponiebau.