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Bestimmen der Schrumpfgrenze

Der Wassergehalt, bei dem ein Boden beim Austrocknen nicht mehr schrumpft.

Die Schrumpfgrenze ist der Wassergehalt, bei dem ein Boden beim weiteren Austrocknen nicht mehr schrumpft und das Volumen konstant bleibt. Oberhalb der Schrumpfgrenze ändert sich das Bodenvolumen mit dem Wassergehalt, unterhalb bleibt es im Wesentlichen konstant.

Die Schrumpfgrenze ist wichtig, um die Volumenänderung von Böden bei Austrocknung beurteilen zu können. Sie liefert Hinweise auf die Neigung zu Schrumpfrissen, Hebungen und Setzungen, insbesondere bei bindigen Böden wie Opalinuston sowie in Böschungen, Fundamentbereichen und Deponieabdichtungen. In Verbindung mit den übrigen Konsistenzgrenzen erlaubt sie eine Einschätzung des Verformungs- und Rissrisikos bei wechselnden Wassergehalten.

LGT Geolab ermittelt die Schrumpfgrenze im Rahmen von Konsistenzgrenzen-Untersuchungen, um die Volumenstabilität von Böden – insbesondere bindiger Töne wie Opalinuston – für Baugrund-, Setzungs- und Deponiefragestellungen einzuordnen. Die Ergebnisse werden von Planern und Ingenieurbüros zur Bewertung von Risiken wie Rissbildung, Setzungen oder Undichtigkeiten herangezogen und ergänzen damit die Aussagen aus Proctor- und Ödometerversuchen sowie der Kornverteilung.

Begriffe im Zusammenhang:
Konsistenzgrenzen, Anlieferungswassergehalt, Kornverteilung, Opalinuston

Lass die Schrumpfgrenze durch uns bestimmen. 

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