Zum Hauptinhalt springen Skip to page footer

Deponieabdichtung

Unter Deponieabdichtung werden technische Dichtungsschichten und Entwässerungselemente verstanden, die das Eindringen von Wasser in die Deponie sowie das Austreten von Sickerwasser in Boden und Grundwasser minimieren sollen.

Deponieabdichtungen umfassen mineralische Dichtungsschichten, Kunststoffdichtungsbahnen und Entwässerungsschichten, die gemeinsam verhindern sollen, dass Niederschlagswasser in die Deponie eindringt und belastetes Sickerwasser unkontrolliert in Boden und Grundwasser gelangt. Diese Systeme müssen über die gesamte Betriebs- und Nachsorgezeit eine ausreichende Dichtheit und Funktionsfähigkeit aufweisen.

Die fachliche Bedeutung liegt im langfristigen Schutz von Boden und Grundwasser; hierfür sind die Eigenschaften der eingebauten Materialien (Kornverteilung, Plastizität, Durchlässigkeit), die erzielte Verdichtung sowie die kontrollierte Schichtdicke entscheidend. Entsprechende Nachweisprüfungen im Labor, verdichtungstechnische Kontrollen auf der Deponie und Dichtheitsprüfungen der bituminösen Abdichtungen mittels Vakuumtest sind fester Bestandteil der Qualitätssicherung bei Neubau und Sanierung von Deponieabdichtungen.

LGT Geolab AG entnimmt in Bereichen von Deponieabdichtungen Materialproben zur Durchführung von Nachweisprüfungen im Labor (z.B. Bestimmung von Wassergehalt, Dichte, Kornverteilung, Konsistenzgrenzen) und setzt die Troxlersonde (Isotopensonde) ein, um Trockendichte, Wassergehalt und Verdichtungsgrad der eingebauten Schichten zerstörungsarm vor Ort zu bestimmen. Zusätzlich führt LGT Geolab Vakuumprüfungen mit der Vakuumglocke auf bituminösen Abdichtungen aus, um Leckagen, Risse oder Schwachstellen frühzeitig zu lokalisieren und die Dichtheit vor Überdeckung zu bestätigen.

Begriffe im Zusammenhang:
Troxlersonde; Vakuumprüfung; Proctorversuch; Durchlässigkeitsbeiwert, Kornverteilung 

Nimm mit uns Kontakt auf: +41 62 797 22 11