Druckfestigkeit
Widerstand von Boden, Fels und Baustoffen gegen Druckbelastung
Unter Druckfestigkeit versteht man die Fähigkeit eines Bodens, Gesteins oder geotechnischen Baustoffs, einwirkende Druckkräfte aufzunehmen, ohne zu versagen; massgebend ist die maximale Spannung, bei der der Prüfkörper unter einachsiger Druckbeanspruchung bricht.
Die Druckfestigkeit ist ein grundlegender Kennwert zur Beurteilung der Tragfähigkeit und Sicherheitsreserven von Untergründen, Felsverbau und zementgebundenen Baustoffen, etwa bei Stützbauwerken, Pfählen, Tunneln oder Injektions- und Spritzbetonkörpern.
LGT Geolab misst in der eigenen Versuchseinrichtung die wirkenden Normalkräfte mit einem vorkalibrierten Kraftsensor bis 25 kN und lässt spezifische Druckfestigkeitsprüfungen an Boden‑, Fels- oder Baustoffproben in geeigneten Partnerlaboren durchführen; die ermittelten Kennwerte werden in Prüfprotokollen dokumentiert und den Auftraggebern für deren eigene geotechnische Beurteilung zur Verfügung gestellt.
Begriffe im Zusammenhang:
einaxialer Druckversuch