Zum Hauptinhalt springen Skip to page footer

Porenwasserdruck

Wasserdruck im Porenraum und seine Bedeutung für die Bodenfestigkeit

Porenwasserdruck ist der Druck des in den Poren eines gesättigten oder teilweise gesättigten Bodens bzw. Gesteins befindlichen Wassers, der nach allen Seiten gleich wirkt und häufig relativ zum atmosphärischen Druck angegeben wird. Je nach Grundwassersituation und baulicher Beeinflussung kann der Porenwasserdruck über oder unter dem einfachen hydrostatischen Wasserdruck liegen.

Der Porenwasserdruck reduziert die wirksamen Spannungen zwischen den Bodenkörnern und beeinflusst damit direkt Scherfestigkeit, Verformungsverhalten, Konsolidation und die Standsicherheit von Böschungen, Baugruben, Dämmen oder Gründungen. Änderungen des Porenwasserdrucks – etwa durch Belastungen, Ent- oder Bewässerung – können Setzungen, Auftrieb oder Rutschungen begünstigen und sind daher ein zentraler Parameter in der Geotechnik.

LGT Geolab berücksichtigt Porenwasserdruck bei bodenmechanischen Laborversuchen (z.B. Konsolidations- und Scherversuchen) und versetzt 1″‑ und 2″‑Piezometerrohre im Feld, indem die Rohre in zuvor hergestellte Öffnungen aus Rammsondierungen oder Rammkernsondierungen eingerammt werden. Die eingebauten Piezometer werden anschliessend durch Geologinnen, Geotechniker oder andere Fachstellen für Wasserstandsbeobachtungen genutzt; aus diesen Wasserständen können Geologinnen, Geotechniker und andere Fachpersonen bei Bedarf den Porenwasserdruck ableiten.

Begriffe im Zusammenhang:
Piezometer;  Scherfestigkeit; Konsolidation

Jetzt Kontakt aufnehmen: 

+41 62 797 22 11