Bestimmung der Scherfestigkeit (Scherversuch)

Die Bestimmung der Scherfestigkeit (Scherversuch) liefert die Ausgangsgrössen zum Standsicherheitsnachweis für statische Berechnungen im Erd- und Grundbau.

Eine Möglichkeit zur Bestimmung der Scherfestigkeit bietet der direkte Scherversuch. Damit wird die Maximal- und Restscherfestigkeit (innerer Reibungswinkel, Kohäsion) bestimmt. Eine Versuchsreihe besteht aus drei Einzelversuchen mit unter-schiedlichen Konsolidationsspannungen. Zum Abscheren wird die Scherkraft durch kontinuierlichen Vorschub mit gleichbleibender Geschwindigkeit aufgebracht. Die Messung der Scherkraft, des Scherwegs und der Höhenänderung der Probe erfolgt während des Schervorgangs. Daraus wird ein Spannungs-Weg-Diagramm und ein Scher-Spannungsweg-Diagramm erstellt.

LGT Geolab führt die nachfolgend aufgeführten Scherversuche durch:

- Konsolidiert, drainiert (C-D Versuch)
- Konsolidiert, undrainiert (C-U Versuch)
- Unkonsolidiert, undrainiert (U-U Versuch)

Einsatzfelder

- Laboruntersuchungen

 

< Zum Glossar