Rammkernsondierung (RKS)

Die Rammkernsondierung (RKS) ist ein unverrohrtes Verfahren zur Erkundung des Baugrunds.

Es handelt sich um eine kostengünstige Methode zur Entnahme von Lockergestein. Dabei werden einseitig geschlitzte, hohle Stahlsonden mit verschiedenen Durchmessern (von 50 mm bis 80 mm) in den Boden gerammt oder vibriert. Diese Methode ist bei härterem Untergrund nur begrenzt einsetzbar. Nach dem Ziehen der Rammkernsonde lassen sich die Rammkerne abschnittweise bezüglich Aufbau und Schichtung des Bodens betrachten und es können Bodenproben für das Labor entnommen werden. (Eine Rammsondierung (RS) gibt weitere Aufschlüsse über den Untergrund).

Im Unterschied zur Rotationsbohrung mit Kernentnahme, wird bei der Rammkernsondierung das Material durch das Einrammen komprimiert.

Die Rammkernsondierung kann auch bei beengten Verhältnissen in Gebäuden oder Kellerräumen ausgeführt werden. Nehmen Sie für die Durchführung und Auswertung von Rammkernsondierungen mit uns Kontakt auf: Tel. 062 797 22 11.

Einsatzfelder

- Felduntersuchungen
- Verdachtsflächen- und Altlastenuntersuchungen

 

< zum Glossar