Rammsondierung (RS)

Die Rammsondierung (RS) ist ein Verfahren im Bauwesen zur Überprüfung der Baugrundfestigkeit und Beurteilung der geotechnischen Eigenschaften.

Der Boden wird dabei - im Gegensatz zur Rammkernsondierung - nicht direkt aufgeschlossen. Wie es der Name bereits verrät, wird dabei das Rammgewicht (auch Fallgewicht, Bärgewicht oder einfach Rammbär genannt) auf eine vordefinierte Höhe gebracht und mittels Muskelkraft, Luftdruck,  Elektrisch oder eines Kettenzuges in den Boden gerammt. Gemessen werden die Schlagzahlen pro definierter Eindringtiefe. Die Anzahl der Schläge pro 20 cm Eindringtiefe wird im Sondierdiagramm gegen die Tiefe aufgetragen. Aus den gewonnen Daten lassen sich Aufschlüsse über die Untergrundbeschaffenheit gewinnen. Auf Grund dessen wird die  Rammsondierung zu den Baugrundaufschlussverfahren gezählt.

Bezüglich Rammsondierungen verwendet LGT Geolab verschiedene Rammsonden und Rammsondiergeräte. Je nach Anforderungen von der superschweren Rammsonde (Bärgewicht 63.5 kg, Fallhöhe 50 cm, Spitzenquerschnitt 15 cm2 oder 30 cm2) bis zur sogenannten leichten Sonde (von Moos/VAWE-Sonde, Bärgewicht 30 kg, Fallhöhe 20 cm, Spitzenquerschnitt 10 cm2).

Rammsondierungen gehören dank Ihrer Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu den gängigen Sondierungsverfahren. Nehmen Sie für die Durchführung und Auswertung von Rammsondierungen mit uns Kontakt auf: Tel. 062 797 22 11.

Einsatzfelder

- Felduntersuchungen
- Verdachtsflächen- und Altlastenuntersuchungen

 

< Zum Glossar